29.08.12

Das Problem des Pauschalisieren und Projezierens-Gedankenanstoß

 

 








Pauschalbeträge sind was Gutes...bei All-Inclusive Urlaubsangeboten, bei einer Taxifahrt oder der Pommesbude nebenan, wenn man mit 10 Leuten bestellt und den Preis nach unten abrunden kann. Pauschalisieren im gesamten halte ich für simpel und unnötig. Schubladendenken kann jeder. Der Trend zum Individualismus wird immer gehypter. Wo bleibt da das individuelle Denken?

 

Szenario 1: 

 

Jules steht nach 12 Stunden Arbeit bei Penny an der Kasse und möchte eine Banane kaufen und dann schnell den nächsten Bus kriegen. Blicke brennen sich in ihren Nacken. Sie erwidert freundlich, auch wenn sie nicht wirklich Lust aud Smalltalk hat. 

Frau, Ende Dreizig: "Entschuldigung, darf ich DIR mal was sagen?"

Jules: ( Ungern, aber tu was Du nicht lassen kannst ) "Ja, bitte."

Frau, krauses braunes Haar und Ende Dreizig: "Dein Kajalstrich ist viiiiiel zu dick. Aber das

 macht ihr ja ALLE so."

Jules, ganz perplex und in dem Moment nicht ganz so schlagfertig: "Wenn sie das sagen... Aber machen sie sich keine Sorgen. Ich arbeite bei M.A.C. Ich kenne mich schon aus und für die Arbeit darf das halt schonmal mehr sein. Zur Demonstration...". Besser wäre sicher gewesen: 1. Schonmal in den Spiegel gesehen? 2. Wer ist denn "ihr ALLE"??? 3. Go die...NOW! -Thanks! :D 

Frau, frech mit braunem krausen Haar und Ende Dreizig: "Ahjaaa...bei welchem M.A.C denn? Trotzdem ist es zu dick. 


Jules lächelte und geht wortlos. 

Fassungslos wie sich manche Menschen dazu berufen fühlen den Styleapostel zu spielen und dann auch noch das Los ziehen die Schminktussi schlecht hin mit solchen general-Argumenten reformieren zu wollen. Sorry, nicht mit mir!






Szenario 2: Geschmackssache


Jules trägt einen schwarzen High-Low-Rock von Gina Tricot. Trifft eine Bekannte auf der Straße. Bekommt später eine Nachricht.

"Findest Du der Rock steht Dir?"


-Was soll man da bitte antworten? Nein...ich ziehe grundsätzlich Sachen an die ich abgrundtief hässlich finde....


NA KLAR gefällt er mir! Und was einem gefällt steht einem meistens auch.

Sie: "Also mir würde sowas nicht stehen."


- Beste Erkenntnis! DIR würde er nicht stehen. Hör auf zu projezieren und nimm es einfach so hin, dass ich diesen Look trage und er mir gefällt und es zu meinem Style passt.




Szenario 3: Kaufverhalten


Kundin: "Ja, die Mascara hatte ich schon. Die gefallen mir alle nicht."

 

Nach einem Inner-Eye-Roll...;) Jules:  "Ihnen hat vielleicht die eine Maskara nicht gefallen, oder? Sagen sie doch deswegen nicht gleich, dass Ihnen die Maskaras generell nicht gefallen. Ich wette ich finde 5 Stück der gleichen Marke, die ihnen besser gefallen. Man darf das nicht pauschalisieren. Manchmal hat man einfach mal ein Montagsprodukt erwischt oder andere Faktoren spielen mit rein. Aber man sollte nicht direkt sagen, dass einem generell dann etwas nicht gefällt. 

Zack, andere Maskara gezeigt, getestet, überzeugt und gekauft. 

Es gibt also noch Hoffnung!:)

 

 

Und wenn ich in meinem Kopf krame finde ich sicher noch hundert weitere Beispiele, aber ich denke meine Message ist angekommen, oder!?;) 

 

Nicht "Alle Leute, nicht die ganze Masse,....", lieber über der einzelne Menschen oder Sachen Urteile bilden und sie in die Welt hinaustragen. 

 

Wie seht ihr das? 

 

Hej Hej och trevligt dag!:) 


Kommentare:

amandarox hat gesagt…

also ich muss sagan ich hatte bei der schrift oben echt starke probleme zu lesen :O

Anonym hat gesagt…

du hast aber nette freunde :):):) Liebe Grüße Pia